Abend des Spanischen Bürgerkrieges

Eine andere Welt wäre denkbar gewesen!“
Unter diesem Motto findet der Abend des 22.10.2010 mit Vortrag, Lesung und Diskussion zum Themenkomplex des Spanischen Bürgerkrieges und seiner Auswirkungen mit Andreas W. Hohmann statt.

Als am 16. Februar 1936 die republikanische Republik die Wahlen gewann und die libertären Kräfte die soziale Revolution durchführten, formierten sich die rechten nationalistischen Kräfte um die spanische Republik zu zerschlagen. Am 17.06.1936 begann der faschistische Putsch, der im April 1939 mit Hilfe des faschistischen Deutschlands und Italiens durch die Vernichtung von über 300.000 und der Massenflucht von über 500.000 libertär gesinnten Menschen endete. Bis zum Ende der Franco-Diktatur fielen noch über 140.000 Menschen dem Franco-Regime bis 1975 zum Opfer. Es gibt heutzutage noch viele fragen:
- Hätte der Sieg der libertären Kräfte den 2. Weltkrieg verhindert und welche Gesellschaftsstruktur hätte sich weltweit daraus entwicklen können?
- Wie weit half Stalin durch seine Taktik den faschistischen Staaten zum Sieg?
- Welche Auswirkungen hatten die stalinistischen „Säuberungen“ gegen die SozialistInnen und AnarchistInnen?
- Welche Rolle spielten die „demokratischen“ Staaten Frankreich und England?