Archiv für Juli 2013

Schluss mit prekären Arbeitsbedingungen in der grünen Heinrich Böll-Stiftung!

prekäre Arbeitsbedingungen bei der Heinrich-Böll-Stiftung

Bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der parteinahen Stiftung der Grünen, werden seit Jahren viele KollegInnen über Drittfirmen zu prekären Bedingungen beschäftigt. Nachdem sich Betroffene in der Basisgewerkschaft FAU organisiert haben und sich im Betrieb für Verbesserungen einsetzen, droht ihnen nun der Rauswurf. Wir rufen auf zu einer Aktionswoche gegen prekäre Beschäftigung in der Böll-Stiftung und die gewerkschaftsfeindliche Haltung der Geschäftsführung.

Durch die Anstellung über Drittfirmen werden den KollegInnen viele Partizipationsmöglichkeiten im Betrieb vorenthalten. So wird ihnen die Teilnahme an Betriebsversammlungen verwehrt, selbst wenn ihre eigenen prekären Beschäftigungsverhältnisse auf der Tagesordnung stehen und auch die FAU als im Betrieb aktive Gewerkschaft durfte nicht an dieser Betriebsversammlung zur Prekarisierung in der Stiftung teilnehmen. Aufgrund unserer Aktionen (mehr…)

Stop Abschiebungen nach Afghanistan – Online Petition

Hier klicken zur Online-Petition

Seit Ende April 2013 wird auf uns – volljährige, alleinstehende Männer aus Afghanistan – verstärkt Druck ausgeübt: Wir sollen nach Afghanistan abgeschoben werden! Deswegen werden wir gezwungen, einen Pass zu beantragen und wir sollen uns gegen unseren Willen bereit erklären, freiwillig auszureisen. Wenn wir uns weigern, werden wir mit der Polizei vorgeführt. Wir haben Angst vor dem Passantrag, weil ein ausgestellter Pass für uns Abschiebung bedeutet. Es gibt bereits zwei bekannte Fälle aus Bayern von nicht straffälligen Afghanen, die nach Afghanistan abgeschoben wurden. Wir wollen nicht die Nächsten sein! Wir Afghanen sind nicht wegen dem Luxus nach Deutschland gekommen. Wir alle haben auf dem Weg nach Europa Momente erlebt, in denen wir fast gestorben wären. Wir hatten die Hoffnung in Deutschland ein neues und sicheres Zuhause zu finden. Aber was wir uns erhofft haben ist nicht eingetreten. Wir durften in Deutschland nicht ankommen, obwohl wir bereit sind uns zu integrieren: wir wollen arbeiten, aber wir dürfen es nicht! Wir wollen unser eigenes Geld verdienen, aber wir dürfen es nicht! Wir wollen unser Leben selbst bestimmen, aber wir dürfen es nicht, weil unsere Abschiebung ausgesetzt ist.
Begründung:

Die Abschiebung stellt für uns nun wieder eine akute Bedrohung dar!
Wir sollen in ein Land abgeschoben werden, in dem es (mehr…)